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Sportförderung

19.03.2016- Fünf Siege für Armin Ceric und sein Team am ersten Spieltag!

Der Sport gibt Selbstvertrauen

Der 29-Jährige Armin Ceric sitzt seit seinem vierten Lebensjahr im Rollstuhl. Von Geburt an hat er die seltene Muskelerkrankung „spinale Muskelathropie Typ 2“. Die Nervenzellen sind erkrankt und geben die Impulse nicht an die Muskeln weiter. Weil die Krankenkasse den Sport aber nicht anerkennt und den neuen Rollstuhl nicht finanzieren wollte, wandte Armin Ceric sich unter anderem an die Katarina Witt- Stiftung.

„Sport gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Er lässt mich energisch, zielbewusst und zuversichtlich ins Leben schauen. Seit 1996 spiele ich Elektro-Rollstuhl-Hockey beim 1. ERHC Dreieich. Ich begann als Torhüter und spiele nun schon seit vier Jahren in der 1. Bundesliga. Dort vertrete ich mein Team als Kapitän.“ E-Hockey ermögliche ihm, seine Lebensqualität zu steigern. Wenn er auf dem Spielfeld ist, dann zähle nur die Mannschaft und der Sieg. „Meine erheblichen Einschränkungen durch die Krankheit sowie die Sorgen und Ängste des Alltags sind dann irrelevant. Der Sport verkörpert und bedeutet für mich Unabhängigkeit und Lebendigkeit.“

Dank der Stiftungs- Spenden und durch Crowdfunding- Aktionen konnte Armin den Rolli nun bestellen und zum ersten Mal damit trainieren. Und er ist begeistert: „Der Rolli ist der Wahnsinn. Schnell und extrem wendig, ein Traum für jeden E-Hockey-Spieler. Ich danke jedem von Herzen, der mich unterstützt hat.“ 

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