In Kooperation mit der Otto Bock Stiftung organisiert die Katarina Witt-Stiftung für die Opfer des Zyklons Nargis und des Erdbebens in China von 2008 die Hilfsaktion "Gib Kindern eine Zukunft". Eine technisch-medizinische Hilfe für Kinder, die Opfer der Naturkatastrophen in Asien wurden, stellt die Erstversorgung sicher.
Katarina Witt hat sich vor Ort vom Fortschritt und von den ersten Ergebnissen der Hilfsaktion "Gib Kindern eine Zukunft" für die Opfer aus Birma und China überzeugt und um weitere Unterstützung geworben. Mit Spenden an die Katarina Witt-Stiftung wurden 28 Mädchen und Jungen mit Amputationen oder Lähmungen in die Otto-Bock-Auslandsvertretungen nach Peking gebracht, wo sich Ärzte und Orthopädie-Techniker um sie kümmern.
Die Otto Bock Stiftung hat zusammen mit der Katarina Witt-Stiftung die Hilfsaktion "Gib Kindern eine Zukunft" zugunsten der Opfer der Naturkatastrophen in Asien ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Hilfsaktion vor Ort von der Sirindhorn Foundation and National Medical Rehabilitation Center (Stiftung der Prinzessin Sirindhorn von Thailand). Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort kümmern wir uns um Kinder, die aus Trümmern geborgen wurden und schwer verletzt sind. Viele haben ein Bein der einen Arm verloren und leiden schrecklich!
Mit Ihrer Unterstützung konnten wir schon die medizinisch-technische Erstversorgung einiger verletzter Kinder gewährleisten, Rollstühle bereitstellen und Prothesen für etliche kleine Patienten zur Verfügung stellen.

Gemeinsam wird die Hilfsaktion
"Gib Kindern eine Zukunft" zugunsten der Opfer der Naturkatastrophen in Asien initiiert.

Prinzessin Sirindhorn unterstützt mit ihrer Stiftung
Sirindhorn National Medical Rehabilitation Center die Hilfsaktion "Gib Kindern eine Zukunft".
Der Erdstoß der Stärke 7,8 hatte am Montag, 13. Mai 2008, in Südwestchina zahlreiche Kleinstädte nördlich von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, zerstört. Am schwersten betroffen waren die Bezirke Wenchuan und Beichuan, das Epizentrum des Bebens befand sich etwa 90 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Chengdu.
In Beichuan, wo rund 160.000 Menschen leben, stürzten rund 80 Prozent der Gebäude ein. In der Großstadt Dujiangyan nördlich von Chengdu stürzte ein Schulgebäude ein und begrub bis zu 900 Schüler unter sich, Rettungskräfte hätten bislang nur 50 Kinder aus den Trümmern der Juyuan-Mittelschule bergen können. Noch im 1500 Kilometer entfernten Peking und in der Millionenmetropole Shanghai schwankten Hochhäuser und Wolkenkratzer. Die Behörden befürchten mittlerweile mehr als 50.000 Toten, weitere 26.000 werden noch vermisst. Das Beben ist das schwerste in China seit 1976, als in der Stadt Tangshan bei Peking 240.000 Menschen ums Leben kamen.
Zyklon Nargis war der erste tropische Wirbelsturm der Wirbelsturmsaison im nördlichen Indischen Ozean 2008. Der Sturm bildete sich am 27. April und war der erste Zyklon, der Myanmar seit Zyklon Mala im Jahr 2006 erreichte. In fünf Regionen Myanmars wurde der Notstand ausgerufen, darunter auch in der Millionenstadt und früheren Hauptstadt Rangun, die direkt in der Zugbahn des Zyklons lag.
Der Sturm erreichte auf seinem Höhepunkt dreiminütige Spitzenwinde von 165 km/h und einminütige Windgeschwindigkeiten von 215 km/h. Zyklon Nargis gilt als einer der zehn folgenschwersten tropischen Wirbelstürme in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen.


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