„Nastja, ich will dich wieder tanzen sehen!“

Die grausame Verletzung der 15 Jährigen Ukrainerin Nastja schränkt das junge Mädchen nicht nur im Alltag erheblich ein, sondern führt auch dazu, dass Nastja seit dem schweren Zugunglück, bei dem sie ihren Arm samt Schultergelenk verloren hat, immer trauriger und schwermütiger wird.  Nastja wird im Sommer diesen Jahres zusammen mit ihrer Mutter nach Deutschland gebracht, wo ihr eine High-Tech-Prothese angepasst wird und sie weitere medizinische, vor allem aber auch seelische Betreuung erhält.Nach dem Training mit der neuen Hand lädt Katarina Witt die junge Ukrainerin noch zu einem Eis in die schmucke Duderstädter Altstadt ein. Sie bummeln an den Schaufenster entlang. Und Nastja sagt: „Hier sind alle so gut zu mir.“ Sie hat sich vorgenommen, jetzt nicht wieder zu weinen. „Erst nachher, wenn ich alleine bin.“ Der Abschied ist wie der zwischen guten Freundinnen. Beim Einsteigen ins Auto ruft Katarina Witt ihr noch zu: „Und denke dran, Nastja, ich will Dich wieder tanzen sehen!“

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© Katarina Witt-Stiftung gGmbH 2010