Archiv für April, 2010
Erste Etappe Sylt: am 3.Mai startet der Charity-Walk für die Stiftung!
Sylt-TV berichtet: http://www.sylt-tv.com/sport/charity-walk-zum-tegernsee-fuer-kinder-2444296.html
Haiti: Grösste Katastrophe seit Menschengedenken
Port-au-Prince — Zwischen 250.000 und 300.000 Menschen sind durch das Erdbeben im Januar in Haiti ums Leben gekommen: „In der Geschichte der Menschheit hat es nie eine Naturkatastrophe dieses Ausmaßes gegeben“, sagte der UN-Gesandte in Haiti, Edmond Mulet, in Port-au-Prince. Mehr als eine Million Menschen hätten ihr Zuhause verloren, fügte Mulet auf einer Pressekonferenz 100 Tage nach der Katastrophe hinzu.
Die kommenden zwölf bis 18 Monate seien für den Wiederaufbau des ohnehin bitterarmen Landes entscheidend, sagte der aus Guatemala stammende Chef der UN-Mission. Er ist Nachfolger des Tunesiers Hedi Annabi, der bei dem Beben ebenfalls ums Leben gekommen war. Mulet kündigte an, er werde beim UN-Sicherheitsrat 800 weitere Polizisten beantragen, um in den Flüchtlingslagern für Sicherheit zu sorgen.
Die UN-Mission in Haiti (MINUSTAH) solle der haitianischen Polizei helfen, „eine sichtbare Präsenz“ in den 1200 Flüchtlingslagern aufzubauen, sagte Mulet. Insgesamt umfasst die MINUSTAH etwa 12.500 Soldaten und Polizisten. In den kommenden Monaten solle die Regierung bei der Organisation von Wahlen, bei der Sicherheit, der humanitären Hilfe und beim Wiederaufbau unterstützt werden,
Mulet teilte mit, die Regierung habe bei Zwangsräumungen ein Moratorium beschlossen. Wegen der zehntausenden Obdachlosen, die zum Teil in öffentlichen Gebäuden campieren, kommt es mittlerweile immer häufiger zu Konflikten. Nicht nur private Eigentümer fordern eine Räumung ihrer Einrichtungen: In der vergangenen Woche mussten 7000 Menschen ein Fußballstadion in Port-au-Prince verlassen, 10.000 Obdachlose wurden aufgefordert, die Schule zu verlassen, in der sie Zuflucht gefunden hatten.
„Die Schüler wollen in ihre Schule zurückkehren, um zu lernen, doch in der Schule wohnen Flüchtlinge. Um Zusammenstöße zu vermeiden, wurde ein Moratorium in Kraft gesetzt“, erläuterte der MINUSTAH-Chef. Die UNO errichtete zwei weitere Flüchtlingslager vor den Toren von Port-au-Prince, um rund 10.000 weitere Obdachlose aufzunehmen, die wegen der beginnenden Regenzeit von Überschwemmungen bedroht sind.
Haiti befinde sich auf dem richtigen Weg, sagte Mulet, der sich selbst als „vorsichtig optimistisch“ bezeichnete. Dennoch dürfe das Ausmaß dieser Aufgabe nicht unterschätzt werden. Die Leitung des Wiederaufbaus müssten die Haitianer übernehmen.
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Projektförderung SV Bliedersdorf
Ein Trampolin von der Katarina Witt-Stiftung für die integrative Sportgruppe des SV Bliedersdorf!
Bei Taekwondo denkt jeder zuerst an Kampfsport. Beim SV Bliedersdorf hat sich in dieser Sportart ganz natürlich eine integrative Trainingsgruppe gebildet – einfach dadurch, dass ein Mädchen mit Behinderung mit den anderen zu übern begann. Das war der Grundstein mittlerweile sind 3 körperbehinderte Kinder und mehrere Kinder mit ADS/ADHS dabei. Die Kinder werden voll integriert in die Sportgruppe und fahren auch mit zu Turnieren.
Aber auch die anderen Kinder (im SV Bliedersdorf trainieren schon 4-jährige) haben immer mehr motorische Schwierigkeiten, es gibt 10-12-jährige, die keinen Hampelmann springen können.
Die Arbeit mit Kindern wird auch noch außerhalb des Sportvereins von Manfred Laß unterstützt Er geht ehrenamtlich iin einen integrativen Kindergarten und in verschiedene Schulen. Dort hat er ein Projekt ins Leben gerufen: ‚“Gewalt ist keine Lösung“. Zur Zeit baut er gerade (weiterhin unter dem Dach des SV BLiedersdorf) einen neuen Taekwondo-Verband auf, der sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, Sportlern mit Handicap einen Zugang zu dieser Sportart zu ermöglichen (auch mit Turnierbeteiligung in eigenen Handicap-Kategorien), was leider in anderen Verbänden nicht die Regel ist.
Weiter Elend in Haiti : die Katarina Witt-Stiftung hilft: neuer Reporterbericht
Wir unterstützen die Arbeit des Aktionsbündnisses „Ein Herz für Kinder“ und – aktuell den Einsatz eines mobilen Orthopädiecontainers der Johanniter Unfallhilfe in Haiti. Helfen Sie durch Ihre Spende!

HiER zum ganzen Artikel:http://www.bild.de/BILD/news/2010/04/18/haiti-tagebuch-drei-monate-nach-der-erdbebenhoelle/bild-wieder-in-haiti-reportertagebuch-tag-4.html
Hier zur Spendenaktion: http://www.katarina-witt-stiftung.de/katastrophenhilfe/spenden-fuer-haiti.html
CHARITY WALK VON SYLT ZUM TEGERNSEE
Walking Aktion im Mai zugunsten der Stiftung!
Zwei Frauen aus Bayern haben eine tolle Idee: sie verbinden ihren Lieblingssport, Nordic Walking, mit einer Spendenaktion für die Katarina Witt-Stiftung. Vom 3. bis zum 30. Mai werden Anja Blancke und Regina Berger in 28 Etappen die 1000 km von Sylt bis zum Tegernsee zurücklegen. Dabei werden die Personal-Trainerin Blancke und die Bankkaufrau Berger insgesamt 200.000 kcal verbrauchen.
Jede der Teilstrecken und die verbrannten Kalorien werden von Sponsoren vergütet.
Das Motto: „Walken tut Gut(es)“ ist sehr konkret gemeint: alle Sponsorengelder gehen an die Katarina Witt-Stiftung, die mit ihrer Arbeit Projekte fördert, bei denen Kindern und Jugendlichen mit Behinderung Mobilität ermöglicht wird.
Die Vorsitzende des Stiftungsrates, Katarina Witt:
„Als mir Anja Blancke und Regina Berger von Ihrem Vorhaben erzählten, Deutschland zu Fuss zu durchqueren und dies zugunsten der Katarina Witt Stiftung, war ich spontan begeistert. Sportlich etwas zu tun, Aufmerksamkeit zu erregen und damit für körperliche Fitness und mehr Bewusstsein zu sorgen – das ist vorbildliches Engagement. Nicht um sonst ist das Motto der Katarina Witt Stiftung: „Gemeinsam mehr bewegen“!
Mit jeder Kalorie, die bei ‚Walking tut Gut(es)’ verbraucht wird, und mit jedem Sponsorenbetrag bewegen Sie etwas. So wünsche ich den beiden Walkerinnen auf der ganzen Strecke Spass, Glück und Gesundheit und danke für die nachahmenswerte Idee!“
Aktionsinfo
Kick-Off:
2.5.2010 „Rund um den Tegernsee“
Start:
3.5.2010 Sylt
Ziel:
30.5.2010 Schlußetappe mit Zieleinlauf in Tegernsee
Website:
www.sylt-tegernsee.de
Die Strecke

Unterstützung für Kinder mit Behinderung in Sri Lanka
Seit Anfang 2010 unterstützt die Katarina Witt Stiftung das Projekt „Versorgung von behinderten Menschen mit Rollstühlen in Sri Lanka“ der Johanniter Auslandshilfe.
Dank der Förderung erhalten zunächst 25 Kinder mit schweren Behinderungen qualitativ hochwertige und sehr robuste Rollstühle. Die Rollstühle erhöhen nicht nur die Mobilität der Kinder in erheblichem Maße, sondern können durch eine optimierte Sitzhaltung auch Folgeschäden verhindern, die teilweise sogar zum Tod führen könnten. Ein großer Teil der Kinder wird in die Lage versetzt, in die Schule zu gehen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ihr Selbstbewusstsein und ihre Lebensfreude werden erheblich gestärkt.
Die Kinder, die im Rahmen des Projektes unterstützt werden, sind zwischen einem und 18 Jahren alt und kommen aus sehr armen Familien. Sie werden von einem ausgebildeten Physiotherapeuten ausgewählt, der auch die benötigen Rollstühle verschreibt und die Familien in deren Handhabung einführt.
In dem Inselstaat leben zwischen 1,6 und 2 Millionen Menschen mit Behinderung, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Allein in den ehemaligen Kriegsgebieten im Norden des Landes warten zwischen 15.000 und 20.000 Kinder, Männer und Frauen auf eine orthopädische Versorgung.
Menschen mit Behinderung in Sri Lanka haben kaum Zugang zu Bildung, Arbeit, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Häufig sind sie nicht einmal in der Lage, ihr Haus zu verlassen.













