Anastasia soll wieder hören können.
Anastasia (18 Monate) kommt aus Moldawien. Sie kann ihre Eltern und alle anderen Geräusche nicht hören. „Sie ist Taub“ lautete das vernichtende Urteil, als die Kleine vor wenigen Wochen zu Besuch in Deutschland war und ein Arzt sie genau untersuchte. „Nastia“ kann somit auch nicht sprechen und wird es ohne medizinische Hilfe auch nicht lernen, denn sie kann Ihre eigene Stimme ja nicht hören. In Moldawien, wo Anastasia wohnt, gibt es keine Möglichkeit dem Kind zu helfen. In Deutschland dagegen kennt die Medizin seit Jahren ein Implantat für Gehörlose. Dieses Implantat kostet einschließlich Operation allerdings 30 000,- €. Diese Summe kann die Familie (Monatsverdienst: 80 Euro) aus eigener Kraft nicht aufbringen. Sie leben in Moldawien, einem der ärmsten Länder Europas.
Durch einen Spendenaufruf von Katarina Witt und die Kontakte zu anderen Stiftungen ist es nun gelungen, den Betrag für Operation und Nachsorge zusammen zu bekommen. Vielen Dank an alle großherzigen Spender! Ein besonderer Dank an die Keyreus AG, die einen großen Betrag spontan gespendet hat, sowie an die Infinus Gruppe.
Gemeinsam mit der Unterstützung von Bild Hilft e.V. - ein Herz für Kinder und dem Lionsclub Dinkelsbühl kann jetzt die Behandlung von Anastasia starten!
Und Anastasia wird hören, sie wird sprechen lernen und die Welt neu erleben.
Vielen Dank allen Unterstützern!
Katarina Witt-Stiftung unterstützt das Symposium Sport und Behinderung
Am 22. November in der BayArena: Gedankenaustausch mit den Interessensgruppen: wie meistern wir die Herausforderungen der UN- Behindertenrechtskonvention im Sport? Durch die Konvention, der die Bundesrepublik beigetreten ist, ist nicht nur Barrierefreiheit beim Zugang und Durchführen von Sport zu gewährleisten: Sportverbände und-vereine sollen Menschen mit Behinderungen zu motivieren und zu befähigen , überall im Breitensport aktiv mitzumachen – auf allen Ebenen. Zu diesem Zukunftsthema treffen sich Top-Experten und tauschen sich aus. Die Katarina Witt-Stiftung unterstützt diesen öffentlichkeitswirksamen Ansatz: zu viele wissen noch gar nicht, welch große Aufgaben hier auf die Gesellschaft und die Vereine wie Verbände zukommen – in den nächsten Jahren .



