Haiti angewiesen auf internationale Hilfe

23.03.2010 Katastrophenhilfe

Zerstörte Häuser, Trümmer, 300.000 Tote und Millionen Obdachlose – nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti herrschten lange vollkommene Verwüstung und unvorstellbares Leid!

Mit Ihrer Unterstützung konnten wir den Kindern helfen, das schreckliche Erdbeben zu verarbeiten und zu lernen, mit den Folgen einer körperlichen Behinderung zu leben!

Fotos vom Einsatz des mobilen Orthopädie-Containers, gefördert von der Katarina Witt-Stiftung
mit der Hilfe Ihrer Spenden.

Tausende Mädchen und Jungen wurden in den Trümmern schwer verletzt. In den ersten Wochen nach dem Beben mussten nach Angaben der Helfer vor Ort rund 80 Amputationen am Tag durchgeführt werden. Mann mag sich kaum vorstellen, wie sich ein Kind fühlt, das aus heiterem Himmel sein zu Hause verliert und dann auch noch erfährt, dass es einen Arm oder ein Bein verliert.

Die schwerverletzten Kinder waren natürlich auf die Hilfe von ausländischen Helfern angewiesen. Eine medizinische Nachversorgung und Betreuung wird noch lange erforderlich sein. Die kleinen Patienten benötigten möglichst schnell passende Hilfsmittel wie Prothesen, Gehhilfen, Bandagen, Schienen und Korsetts, die vor Ort gefertigt und angepasst werden müssen.

Sämtliche Krankenhäuser, Orthopädie-Werkstätten und Reha-Einrichtungen, von denen es in Haiti sowieso schon zu wenige gab, wurden jedoch zerstört. Deswegen hat unser Partner vor Ort, die Johanniter Auslandshilfe eine mobile Container-Orthopädie-Werkstatt nach Haiti gebracht und in Betrieb genommen. Dort wurden den Schwerstverletzten die benötigten Hilfsmittel angepasst.

Zudem wurden nach der Erstversorgung durch die Johanniter lokale Orthopädie-Technikerausgebildet, um so den Menschen auch langfristig eine medizinische und orthopädische Versorgung zu ermöglichen. Denn Kindern, die noch wachsen, müssen später neue Prothesen angepasst werden.

Mit ihren Spenden wurden diese Maßnahmen möglich gemacht.

Zurück