Gemeinsam mehr bewegen

15.12.2014 Medizinische Versorgung

"Gemeinsam mehr bewegen", das ist unser Motto. Und so konnten wir in diesem Jahr mit Ihrer Hilfe und Unterstützung, mit Ihren Spenden 24 Hilfsprojekte in der ganzen Welt unterstützen. Vieles haben wir hier bei uns in Deutschland getan.

So haben wir Geld für Sportrollstühle bereit gestellt, damit Kinder und Jugendliche trotz ihrer Behinderung Sport treiben können.

 

Liebe Spender und Freunde der Katarina Witt Stiftung,

„Gemeinsam mehr bewegen“, das ist unser Motto. Und so konnten wir in diesem Jahr mit Ihrer Hilfe und Unterstützung, mit Ihren Spenden 24 Hilfsprojekte in der ganzen Welt unterstützen. Vieles haben wir hier bei uns in Deutschland getan.

So haben wir Geld für Sportrollstühle bereit gestellt, damit Kinder und Jugendliche trotz ihrer Behinderung Sport treiben können.

Wir konnten mithelfen, dass viele Familien mit schwerstbehinderten Kindern gemeinsam mit ihnen eine Auszeit nehmen und ein paar Tage Ferien machen konnten. Und wir haben dafür gesorgt, dass in vielen Einrichtungen wichtige Therapiegeräte angeschafft werden konnten.

Aber auch im Kosovo, wo die Not immer noch sehr groß ist, auf den Philippinen, wo ein Taifun einen ganzen Landstrich verwüstet hatte, in Indonesien, wo es immer noch an einfacher medizinischer Grundversorgung fehlt und in Palamar, einer Stadt in Südindien, konnten wir gemeinsam mit Ihrer Hilfe und unseren Partnern vor Ort so viel Not lindern.

Dafür Ihnen heute ein großes Dankeschön.

Aber auch ich war nicht untätig und habe auch in diesem Jahr wieder Geld für die Stiftung eingesammelt. Im Juni war ich erneut Ehrengast beim großen Frankfurter Marathon JP Morgan Corporate Challenge. Als Dankeschön dafür erhielt die Katarina Witt Stiftung einen Scheck für unsere Zwecke.

Und im September besuchte ich Eckart von Hirschhausens Fernsehshow „Quiz des Menschen“, um gemeinsam mit dem Schauspieler Thomas Heinze um Spendengelder zu kämpfen.

Und jetzt zur Weihnachtszeit habe ich wieder eine ganz besondere Bitte an Sie:

Ende des Jahres 2012 lernten wir den jungen Düsseldorfer Arzt Dr. Mark Stettner kennen. Wir unterstützten ihn mit Geldmitteln bei seinem bewundernswerten Vorhaben.

Hier ist seine Geschichte:

Herr Dr. Stettner nutzt seit mehr als 10 Jahren immer wieder seinen Urlaub, um in der Sibanor-Klinik in Gambia das unterbesetzte Ärzteteam zu unterstützen, es aus- und weiterzubilden. Gambia ist eines der kleinsten und ärmsten Länder Afrikas, mit einer weiterhin erschreckend hohen Sterblichkeitsrate bei Kindern. Jedes vierte Kind unter fünf Jahren ist unterentwickelt oder extrem unterernährt. Die Erkrankungen die zu Schmerzen und teilweise zum Tod führen, sind größtenteils Infektionserkrankungen. Malaria ist nur eine davon und aufgrund des immer feuchten Klimas eine dauernde Gefahr. So ist die Malaria in Gambia bis heute die Hauptursache für Erkrankung und Tod - hauptsächlich bei schwangeren Frauen und Kindern. Infektionserkrankungen und die Malaria sind, wenn sie mit den entsprechenden Mitteln behandelt werden, gut zu bekämpfen. Aber die mangelnde Versorgung verhindert dies. Das trifft die Schwächsten der Gesellschaft. Weitere Herausforderungen sind Erkrankungen wie Cholera, Tuberkulose und Meningitis oder die hier bei uns kaum noch vorkommende Kinderlähmung. Auch die Versorgung mit Prothesen nach Unfällen ist bei den Kindern in Gambia aus Geldnot nicht gewährleistet.

Uns so können diese armen Kinder kein selbstständiges Leben mehr führen.



Das afrikanische Krankenhaus in Gambia hat deshalb auch einen exzellenten Ruf, weil hier häufig gut ausgebildete europäische Ärzte - unbezahlt - arbeiten. Entsprechend groß ist das Einzugsgebiet der Patienten.

Herr Dr. Stettner, der auch auf einem der Fotos zu sehen ist, fragte jetzt uns erneut nach finanziellen Mitteln an. Er möchte im Frühjahr nächsten Jahres wieder seinen Urlaub opfern, um nach Gambia zu reisen.

Auf seiner letzten Reise nahm er Blutsauerstoff-Messgeräte, Ultraschall-Geräte und weitere diagnostische Geräte mit.  Er arbeitete mit vollem Einsatz vor Ort und half, wo er nur konnte, um die Not der Patienten zu lindern.

Herr Dr. Stettner berichtet uns vom Zustand und den Nöten der Sibanor-Klinik und bittet uns darum, seinen Plan wieder zu unterstützen. Wir meinen, das sollten wir gemeinsam tun und so hoffe ich darauf, dass Sie uns dafür eine Weihnachtsspende geben können.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Hilfe!

 

Mit den besten Grüßen

Ihre
Katarina Witt


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