Sibanor Health Care

04.01.2016 Medizinische Versorgung

An dieser Stelle möchte sich Dr. Stettner im Namen aller Patienten, denen die Förderung aus 2014/2015 zugutekam, bedanken.

Die Menschen in Gambia liegen ihm seit seinem ersten Aufenthalt vor 15 Jahren am Herzen. Seither versucht er, das immer unterbesetzte ärztliche Team eines kleinen Krankenhauses zu unterstützen. Das Krankenhaus liegt im Landesinneren von Gambia und hat ein weitläufiges Einzugsgebiet. Das Team besteht zumeist aus freiwilligen, unbezahlten Helfern, hauptsächlich Krankenschwestern und Hebammen. Es besteht ein andauernder Engpass an ärztlichem Personal.

Trotz des kontinuierlichen Ärztemangels haben die engagierten Mitarbeiter der Klinik im Jahr 2015 über 43.000 Patienten gesehen, unter anderem kamen über 6500 schwangere Frauen zur Vorsorge und über 5000 HIV-Patienten wurden betreut. Die Anzahl der untergewichtigen Kinder stieg in 2015 massiv an – am ehesten aufgrund des knappen Regens im Jahr 2014 und der damit verbundenen Nahrungsmittelknappheit. Annähernd jedes vierte Kind unter fünf Jahren ist unterentwickelt oder unterernährt.

Gerade relativ günstig und einfach zu therapierende Infektionserkrankungen verursachen weiterhin Leid und Tod. Eine in ländlichen Gebieten bestehende medizinische Versorgungslücke verhindert eine Therapie und trifft die Schwächsten der Gesellschaft.

Die Unterstützung der Katarina-Witt-Stiftung sicherte die Fortführung der Arbeit in der Klinik. So konnten zum Beispiel zwei Sauerstoff Generatoren zur lebenswichtigen Sauerstoffversorgung von Neugeborenen und Kindern mit Atemwegserkrankungen, weitere Blutsauerstoff-Messgeräte, die besonders in der Trockenzeit viele Leben retten, zudem weitere diagnostische Geräte und laborchemische Schnelltests für lebensbedrohliche Infektionserkrankungen angeschafft werden.
An dieser Stelle nochmals großen Dank an alle unsere Spender, Sie haben diese wichtige medizinische Hilfe möglich gemacht!

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