Spaß im Schnee - möglich gemacht durch die Stiftung

22.02.2012 Sportförderung

Eine Woche im Februar bei klirrender Kälte - und dennoch hatten die Kids mit Behinderung von der Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule im bayerischen Ingolstadt größtmöglichen Spass. Eine Woche Schnee-Erlebnis, mit Spaß Körperkontrolle trainieren und mobil sein! Spezielle Hilfsgeräte machen's möglich. Die Betreuer - fast rund um die Uhr gefordert. Ein Erfolg: harmonisch, unkompliziert und: unfallfrei!

Erstmalig und mit großem Erfolg fuhr eine gemischte Gruppe von Rollstuhlfahrern und Läufern aus Ingolstadt mit: alle 12 Schüler und Schülerinnen der Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule der 8. Klasse. Das sind 7 Jungen und 5 Mädchen, davon waren 5 Schüler auf Grund ihrer Behinderung (Diplegie, ICP, Muskeldystrophie (2x), SpinaBifida) für die speziellen Bi-Skigeräte vorgesehen.

Die "Läufer" sind von der Behinderung auch sehr gemischt: Glaktosämie, Kleinwuchs, Autismus, allg. Entwicklungsrückstand, Anfallserkrankung, Myotonie. Es zeigte sich, dass ein Schüler mit einer leichten Form der Muskeldystrophie mit den Snowblades so gut zu Recht kam, dass er entgegen der Erwartungen die gesamte Woche ohne Muskelschmerzen mit diesen Skigeräten gefahren ist und nicht auf einen Bi-Ski, wie zunächst vorgesehen, wechseln wollte oder musste (Bilder siehe unten). Somit fuhren 8 Schüler und Schülerinnen SnowBlades - die kurzen Ski haben sich aus früheren Skikursfahrten als gute Anfängerski für unsere Schülerschaft heraus gestellt. 3 Schüler und 1 Schülerin fuhren Bi-Ski.

Aus der Dankes-Mail des stellvertretenden Schulleiters, Harald Christmann an die Katarina Witt-Stiftung:
Vielen lieben Dank für die Unterstützung unserer Maßnahme, die ohne die Förderung überhaupt nicht möglich und denkbar gewesen wäre.

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