Das North Meru Disability Center

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Spendenkonto: 8496001 Bank für Sozialwirtschaft 25120510

Kinder mit Behinderung in Kenia werden oft einfach versteckt: die Eltern schämen sich ihrer; wissen keine Hilfe. Hier in Nordmeru leben viele Familien in schlimmer Armut. Die Mütter sind diejenigen, die das Geld verdienen - mit Teepflücken. Damit aber kann man an guten Tagen gerade mal einen Euro am Tag einnehmen. Das reicht nicht, um alle satt zu kriegen; erst recht nicht für medizinische Versorgung, Förderung oder einen Schulbesuch.

Das Projekt, das die Spender der Stiftung unterstützten, konnte hier für Verbesserung sorgen.

Sozialarbeiter besuchen die Familien zu Hause und informieren sie über medizinische und krankengymnastische Möglichkeiten - die meisten wissen ja nicht einmal, dass man Kindern mit Behinderung wirklich helfen kann.

Erfahrene Therapeuten und Orthopäden helfen direkt und - die Projekthelfer können den Kindern mit Behinderung sogar Zugang zu normalen Schulen öffnen. Die 18 Schulen im Distrikt richten Fördergruppen ein. hier lernen Kinder mit und ohne Behinderung voneinander, verlieren auch die Scheu und helfen einander. Was für eine Chance für ein verstecktes Kind: mit anderen Kindern zusammen lernen und behandelt werden. Gleichzeitig die Beruhigung zu wissen , dass man mit seinem Schicksal nicht alleine ist.

Auch die Eltern werden beraten und begleitet. Dann bilden sich die ersten Selbsthilfegruppen; hier arbeiten die Sozialarbeiter mit den Familien, um neue Formen von Arbeit und Leben kennenzulernen - damit auch die Eltern von Kindern mit Behinderung Zeit haben, sich um ihre besonderen Kinder zu kümmern, zum Beispiel dadurch, dass sie sich zum Geldverdienen zusammenschließen.

Die Kinder von Nordmeru brauchen Krankengymnastik und Physiotherapie, ihre Eltern Beratung. Dazu dient dieses Projekt.

© Katarina Witt-Stiftung gGmbH 2006 - 2012