Katarina Witt-Stiftung

"All die Jahre, in denen ich sportliche Erfolge feiern durfte, war ich kerngesund. Ich habe oft darüber nachgedacht, wie ich etwas von meinem Glück abgeben könnte, vor allem an Kinder, denen es nicht so gut geht. Mit meiner Stiftung möchte ich diejenigen, die körperlich behindert sind – sei es durch einen Unfall, durch eine Naturkatastrophe oder aus anderen Gründen – Mut machen und konkret helfen.
Diesen, nicht vom Glück Begünstigten, möchte ich mit Hilfe meiner Stiftung so viel Mobilität und dadurch Selbstständigkeit und Lebensfreude wie möglich schenken."

Förderanträge an die Katarina Witt Stiftung

Danke für Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit. Ihren Antrag nehmen wir formlos entgegen.

Bitte senden Sie

 

− eine kurze Beschreibung Ihres Projektes mit

  • Ziel des Projektes
  • Wer macht was (Akteure und Projektträger)
  • Wann (von wann bis wann?)
  • Wo (Durchführungsort)
  • Welche Ideen gibt es zur Öffentlichkeitsarbeit?

 

− einen Finanzplan

  • Gesamtkosten
  • Zuschussbedarf
  • andere Finanzquellen
  • Sponsoren (wenn vorhanden)

 

Wir fördern nur Projekte mit nachweisbaren Kosten. Bitte richten Sie Ihren Antrag an die

 

KATARINA WITT STIFTUNG gGMBH
DÜSSELDORFER STRASSE 40a
65760 Eschborn, Germany


oder an info[at]katarina-witt-stiftung.de
bzw. per Fax an +49 (0) 6196 7685 220

 

 

Was fördert die Katarina Witt Stiftung

Körperliche Beweglichkeit ist im Leben von Kindern und jungen Menschen von größter Bedeutung.
Die Katarina Witt Stiftung will deshalb so vielen Kindern und Jugendlichen wie möglich gezielt zu mehr Mobilität verhelfen.

 

Dabei haben Kinder und Jugendliche mit Behinderung Vorrang. In Deutschland und international sollen Projekte und Initiativen identifiziert werden, die möglichst ohne Umwege Kindern in dieser Richtung helfen. Dabei stehen in der Regel das einzelne Schicksal oder die beispielhafte Einzelinitiative im Vordergrund. Beispielhaft zu helfen heisst, dass die KWS auch hofft, dass andere Organisationen es ihr gleich tun.

 

Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche mit körperlicher Behinderung sind dabei ebenso förderwürdig wie integrative Ansätze wie es beispielsweise Sportgruppen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sind. Dabei spielt keine Rolle, was die Behinderung verursacht hat: Ob eine Naturkatastrophe, eine Landmine, ein Geburtsfehler - im Vordergrund steht die Wirksamkeit der Einzelfallhilfe und das Exemplarische eines Projektes.

 

In gleicher Perspektive wird die Art der Hilfeleistung betrachtet: das kann der Bau einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung sein, die medizinische Versorgung, Prothetik, Therapie oder auch die Förderung von Reisen, Ausflügen, Fortbildung von Eltern oder Betreuungsperson. Die idealen Projekte für die KWS also sind die,

 

  • die direkt und nachvollziehbar einem Kind oder Jugendlichen mit Behinderung helfen oder
  • eine besondere Einzelinitiative wirksam herausstellen und unterstützen oder die als Beispiel für andere Organisationen dienen;
  • die Bewegung und Sport als lebensnotwendige Fähigkeit unterstützen und damit auf die therapeutischen Nebeneffekte wie Stärkung der Motivation und des Selbstvertrauens zielen;
  • Projekte also, die das Selbstbewusstsein und damit die Perspektive von jungen Menschen mit Behinderung wesentlich unterstützen

 

 

 

Stiftungsrat der Katarina Witt-Stiftung

Katarina Witt

Vorsitzende des Stiftungsrats. Die zweifache Olympiasiegerin im Eiskunstlaufen initiierte im Jahr 2005 die Gründung der Stiftung. Sie arbeitet seit dem Ende ihrer Eiskunstlaufkarriere 2008 international als TV- und Showproduzentin.

Prof. Hans Georg Näder

Herr Professor Näder ist stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Otto Bock Firmengruppe.

Karl-Hermann Haack

Das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages war von 1998 bis 2005 Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Rainer Schmidt

Der Tischtennisspieler brachte es zum Weltmeister und mehrfachen Medaillengewinner bei den Paralympischen Spielen. Er arbeitet als evangelischer Pfarrer, Buchautor und ist freiberuflich als Referent tätig.

Dr. Gudrun Doll-Tepper

Die Sportwissenschaftlerin Dr. Gudrun Doll-Tepper leitet als Professorin den Arbeitsbereich Integrationspädagogik, Bewegung und Sport am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. In Lehre und Forschung beschäftigt sie sich vor allem mit dem Sport von Menschen mit einer Behinderung. Ehrenamtlich ist Prof. Doll-Tepper in vielen nationalen und internationalen Gremien des Sports engagiert, so in der IOC-Kommission "Frauen und Sport", im Deutschen Olympischen Sportbund als Vize-Präsidentin für Bildung und Olympische Erziehung sowie  in der Deutschen Olympischen Akademie als Vorstandsvorsitzende.

© Katarina Witt-Stiftung gGmbH 2006 - 2010