Hilfsprojekt für Bombenopfer Richie aus Indonesien

Als am 31. Dezember 2005 im indonesischen Palu eine Nagelbombe explodiert, werden acht Menschen getötet, fast fünfzig schwer verletzt. Unter ihnen der kleine Richie, der sein Bein verliert. Die Wunde entzündet sich und Richies Zustand ist lebensbedrohlich, seine Familie mittellos. Die Katarina Witt-Stiftung reagiert schnell: Eine lebensrettende OP in Deutschland und eine Prothese der Firma Otto Bock HealthCare werden organisiert und finanziert.

Eine neue Prothese wird angepasst - Februar 2007

Dank der Unterstützung unserer Förderer war es im Februar 2007 möglich, Richie erneut nach Deutschland zu holen und ihm eine moderne Beinprothese anzupassen. Richie erhielt nach der notwendigen, fachgerechten Behandlung von der Katarina Witt-Stiftung seine erste Prothese, die aber regelmässig seinem Körperwachstum angepasst werden muss.

Richie wird kostenfrei in München operiert - Juni 2006

Bis heute hat sich Richie nicht von seinen schweren Verletzungen erholt. Die Wunde infizierte sich immer wieder neu. In seiner Heimat konnten ihm die Ärzte die notwendige Behandlung nicht ermöglichen.  Prof. Dr. Scherer, ein Arzt aus München bot an, Richie in seiner Klinik in München kostenfrei zu operieren.

Richie wird Opfer eines Bombenanschlags - 31. Dezember 2005

Richie bummelte am 31. Dezember 2005 über den Markt seiner Heimatstadt Palu in der indonesischen Provinz Sulawesi, als in der Nähe eine Bombe - gefüllt mit Nägeln- explodierte. Für acht Menschen kam jede Hilfe zu spät. Fast 50 Menschen wurden schwer verletzt; darunter auch der Junge Richie Saputra. Richies linkes Bein wurde zerfetzt. Höllische Schmerzen durchfuhren seinen ganzen Körper.

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